Entwurf liegt vor- So soll durch die Pflegereform gespart werden
©Bildzeitung vom 05.06.2026
Warkens Kürzungspläne
So soll durch die Pflegereform gespart werden
Das ist die Situation in der Altenpflege
Warkens Kürzungspläne sorgen für Kritik
Wird das Pflegeheim künftig noch teurer?
Und dann diese Aussage die ja wahrscheinlich dann nicht stimmen kann! Wo sind denn dann die Gelder der ersten fast 6 Monate im Jahr 2026 geblieben?
Ungeheuerlich das Volk verdummen zu wollen, ich gehe von mir aus, ich fühle mich VOLKSVERDUMMT, andere die ich kenne auch!
Pflegeversicherung 2025 knapp im Plus








Lieber Herr Schöpe,
AntwortenLöschenwie immer bringen Sie die Dinge auf den Punkt.
Schon heute habe ich große Sorge davor, was auf uns Pflegebedürftige noch zukommen wird. Die Hälfte des Tages verbringe ich im Bett, die andere Hälfte im Rollstuhl. Zwar werde ich derzeit sehr gut versorgt, dennoch befürchte ich, dass künftig viele Leistungen gekürzt oder gestrichen werden.
Wie so oft treffen solche Spar- und Kürzungspläne vor allem die Menschen, die ohnehin schon auf Unterstützung angewiesen sind. Die Damen und Herren in der Politik müssen hingegen kaum Angst haben, wenn sie selbst einmal zum Pflegefall werden. Ihre Versorgung ist abgesichert, sei es durch hohe Pensionen oder umfangreiche private Vorsorge. Eine solche Absicherung kann sich ein durchschnittlicher Bürger jedoch nicht leisten.
Ich weiß, wovon ich spreche. Ich kenne jemanden, der im Bundestag tätig war und an derselben Erkrankung leidet wie ich. Ihm geht es finanziell und versorgungstechnisch ausgezeichnet. Er muss sich keine Sorgen machen. Für viele von uns Pflegebedürftigen sieht die Realität jedoch ganz anders aus.
Es drängt sich die Frage auf, ob wir eines Tages vor dem Nichts stehen werden, weil immer weitere Einsparungen auf unserem Rücken ausgetragen werden. Was ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann: Für das Jahr 2025 wurde noch ein positives Ergebnis der Pflegekassen vermeldet. Nur wenige Monate später heißt es plötzlich, es sei kein Geld mehr vorhanden. Da frage ich mich: Wo bleiben die Milliarden Euro, die wir alle einzahlen – auch ich?
Fragen gibt es viele. Antworten hingegen bleiben meist aus.
Bleibt nur abzuwarten, an welchen Stellen als Nächstes gespart wird und wie sich die Situation in der Pflege künftig entwickeln wird. Die Unsicherheit wächst – und mit ihr die Sorge vieler Betroffener.
Lieber Peter,
AntwortenLöschenvielen herzlichen Dank, dass du dir so viel Mühe machst, uns alle so hervorragend zu informieren. Man merkt auch an deinen anderen Beiträgen, dass du dich an den Themen festbeißt und das ist auch gut so!
Es ist wirklich bemerkenswert, wie nicht nur Frau Warken uns mit Kürzungen überstürzt, aber dann trotzdem noch mehr Geld von uns abstauben will. Ich verstehe das nicht mehr. Aber letztlich ist es wirklich egal, wer gerade an der Regierung ist. Die Politiker, die ja von uns gewählt wurden, kennen ihre Versprechungen nach der Wahl plötzlich nicht mehr.
Wir beide kennen da einen ganz besonders. Den haben wir damals ja auch festgenagelt. Nachher wusste er nicht mehr, was er sagen sollte. Wir beide haben ihm dann nach Jahrzehnten unser Parteibuch nachgeschmissen und sind nach ebenso vielen Jahren aus der Partei ausgetreten. Das müssten viel mehr Parteimitglieder machen.
Es ist wirklich der absolute Wahnsinn, was man sich heutzutage täglich anhören und ansehen muss, schrecklich. Und es geht alles zulasten der zu betreuenden Pflegebedürftigen und zulasten der Pflegepersonen.
Ich habe noch eine sehr, sehr kleine Hoffnung, dass der Bundesrat nicht mitspielt oder dass der Bundespräsident seine Unterschrift verweigert. Träume, ja, aber die darf jeder haben. Die Hoffnung, auch wenn sie noch so klein ist, vergeht niemals. Ich hoffe, Peter, du hoffst, und alle anderen hoffen ebenfalls, zumal selbst die Wirtschaftsweisen ihre Zweifel haben.
Es heißt also wirklich: abwarten und beten!
Habe ich gerade gefunden, ich denke sehr interessant................ https://web.de/magazine/politik/inland/verband-spricht-raubzug-beitragszahlern-42349736
LöschenLiebe Kathleen, lieber Leon,
AntwortenLöschenich bedanke mich herzlich für eure Unterstützung, eure tollen Kommentare und eure Fürsprache. Liebe Kathleen, auch dir vielen Dank für den sehr interessanten Link!
Ja, was soll man zu all dem noch sagen? Was derzeit geschieht, mit Entscheidungen, die über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden, ist für viele nur schwer nachvollziehbar. Weniger Geld zur Verfügung haben, gleichzeitig aber immer mehr leisten sollen, das kann auf Dauer nicht funktionieren. Auf der einen Seite wird gekürzt, auf der anderen Seite werden die Belastungen erhöht.
Wie ich bereits in einem anderen Beitrag geschrieben habe: "Wo sind eigentlich die 5,5 bis 5,8 Milliarden Euro, die jeden Monat in die Pflegekasse eingezahlt werden? Das entspricht immerhin rund 66 bis 69,6 Milliarden Euro pro Jahr."
Kann Frau Warken diese Frage beantworten?
Kann die Bundesregierung sie beantworten? Ich denke schon, aber offenbar möchte man es nicht.
Ende 2025 hieß es noch, die Pflegeversicherung stehe grundsätzlich nicht schlecht da, wenn auch auf etwas wackeligen Beinen. Ein Defizit konnte damals durch ein staatliches Darlehen von 500 Millionen Euro sowie eine „schwarze Null“ mit einem kleinen Überschuss von rund 10 Millionen Euro vermieden werden.
Warum ist nun plötzlich von einer drohenden Insolvenz die Rede?
Diese Entwicklung wirft viele Fragen auf. Fragen, auf die wir Bürgerinnen und Bürger vermutlich nur selten klare Antworten erhalten.
Umso mehr freue ich mich über den Austausch hier und danke euch allen für eure Beiträge.
Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Meinungen und Erfahrungen dazukommen.