Gebäudemodernisierungsgesetz!?
Ich habe mich mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz beschäftigt und finde, dass nach langem Hin und Her endlich eine Einigung zwischen Union und SPD erreicht wurde.
Für mich klingt das so, als ob vor allem wir Mieter künftig etwas besser geschützt werden sollen, besonders vor steigenden Nebenkosten.
Ich habe ja selbst keinen Einfluss darauf, welche Heizung mein Vermieter einbaut, wir haben Fernheizung, da wird eh nichts passieren, zumindest nicht bei mir aber bei anderen.
Genau das ist für mich ein zentraler Punkt, wenn weiterhin auf Gas oder Öl gesetzt wird, steigen die Kosten in Zukunft ziemlich sicher, unter anderem wegen der CO₂-Abgabe.
Bisher hätte der Mieter diese Mehrkosten im Zweifel allein tragen müssen, jetzt soll es so sein, dass Vermieter sich daran beteiligen müssen, wenn sie sich für fossile Heizungen entscheiden, das empfinde ich grundsätzlich als fairer.
Ich verstehe die Einigung als eine Art Kompromiss, Klimaschutz soll weiter verfolgt werden, aber gleichzeitig soll das Wohnen bezahlbar bleiben.
Besonders wichtig finde ich, dass die zusätzlichen Kosten, etwa für CO₂, Netzentgelte oder bestimmte Brennstoffe, künftig zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden sollen.
Für Mieter bedeutet das konkret eine finanzielle Entlastung.
Was ich allerdings kritisch sehe, die bisherige Regel, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, soll wieder abgeschafft werden.
Stattdessen bleiben Gas- und Ölheizungen erlaubt, zwar sollen diese ab 2029 schrittweise mit klimafreundlicheren Anteilen betrieben werden, aber ich frage mich schon, ob das für den Klimaschutz wirklich ausreicht.
Positiv ist für mich, dass die staatliche Förderung für den Austausch von Heizungen erhalten bleiben soll.
Das könnte den Umstieg auf modernere Systeme erleichtern.
Insgesamt
habe ich den Eindruck, dass versucht wird, einen Mittelweg zu finden, mehr Fairness
bei den Kosten für die betreffenden Mieter, aber gleichzeitig mehr Spielraum für
Eigentümer bei der Wahl der Heizung.
Ob
das am Ende wirklich ausgewogen ist, bleibt für mich noch offen.

Und da bin ich wieder 😊, für uns gerade ein ziemlich aktuelles Thema.
AntwortenLöschenWir hatten geplant, in unserem Sechsfamilienhaus eine neue Heizung einzubauen.
Die bestehende Anlage läuft zwar noch und wurde erst kürzlich vom Schornsteinfeger ohne Beanstandungen geprüft, dennoch sollten auch die Heizkörper in den Wohnungen erneuert werden.
Lieber Peter, wir warten jetzt erst einmal ab, wie das Gesetz konkret umgesetzt wird.
Wir behalten das im Blick, damit wir keine falschen Entscheidungen treffen.
Aktuell gibt es ja noch staatliche Förderungen, wie lange das so bleibt, ist allerdings unklar.
Uns ist außerdem wichtig, unser gutes Verhältnis zu allen Mietern zu erhalten und niemanden vor den Kopf zu stoßen.
Sei bitte so lieb und gib hier Bescheid, wenn du neue Informationen hast, das Thema ist für meinen Mann und mich im Moment wirklich sehr relevant.
Vielen Dank!
Ja, dann warte ich auch mal ab was da noch so kommt, denn in nächster Zeit benötigen wir auch eine neue Heizung, ich bin mal gespannt was auf uns zukommt, ich werde dann berichten!
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